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Anreise

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London

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London - Stratford upon Avon

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Edinburgh

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Die Umgebung und Glasgow

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Die Highlands

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Richtung Südwesten nach Wales

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Zwei Wochen auf den Spuren der Angelsachsen

England, Schottland und Wales

Leipzig - London

6:00 Start in Leipzig. Wir fahren die südliche Route über Aachen nach Boulogne. Nach 12 1/2 Stunden kommen wir nach 1000 km in Boulogne an. Boulogne, das ist eine kleine Hafenstadt am ärmelkanal mit einer schönen Altstadt, billigen Hotels und der zweitkürzesten Verbindung nach England. Nach einer kurzen Suche finden wir ein billiges Hotel für 75FF ohne Frühstück. Das Schiff haben wir von Deutschland aus gebucht. Die überfahrt kostet 215 DM für einen PKW und zwei Person. Wir haben uns für die Katamaranfähre SEACAT von Hoverspeed entschieden, guter Sevice und Sicherheit sprachen dafür. Die überfahrt dauert mit SEACAT nur 55 min. Das ist sehr wenig gegenüber normalen Fähren. Weitere Vorteile sind: es dürfen keine LKW mitfahren und die ganze Ladung befindet sich über Wasser.

Unser Schiff legt 8:00 ab. Die See ist nicht gerade ruhig. Wer Seekrank wird sollte entweder fliegen oder mit dem Zug fahren. An Bord haben 600 Passagiere Platz, aber heute ist es leer. Wer den Wind nicht scheut, kann auf dem hinteren Deck die Aussicht und ein einem um die Ohren pfeifendes Gemisch aus Wind, Luft und Salzwasser geniesen - nichts für Brillenträger. Für sanftere Gemüter empfehle ich den Blick nach vorn durch die Brücke. Nach 55 min. erreicht man Folkstone, ein kleines englisches Hafenstädtchen. Achtung aufgepasst, jetzt muß man auf der linken Seite fahren. Innerhalb von ein paar Tagen hat man sich vollständig daran gewöhnt. Vorsicht ist nur angesagt, wenn man allein auf der Strasse ist. Von hier aus sind es nur ca. 2 Stunden bis London.

London - Stratford upon Avon

Auf dem Weg nach Stratford stoppen wir unterwegs zuerst in Stonehenge. Es lohnt sich nicht für 10 DM 50 m näher an den Steinen zu sein, so daß man das Geld sparen kann, denn von der Straße hat man einen sehr guten Blick.

Weiter nördlich fahren wir über Swindon nach Warwick, wo sich die größte Burg Englands befindet. Das Museum ist mit Wachsfiguren von Madame Tussauds und Mobiliar des 19.Jh. ausgestattet und ist deshalb trotz 30 DM Eintritts einen Besuch Wert. Manchmal finden auch Ritterfestspiele statt. In der Nähe von Stratford ist ein schöner Zeltplatz auf dem man übernachten kann.

Weiter nach Edinburgh

Gestern haben wir unser Lager in Kircaldy aufgeschlagen. Zwischen Kircaldy und Thornton gibt es einen schönen Zeltplatz. Vo hier aus ist es mit dem Auto nicht sehr weit zu allen Sehenswürdigkeiten von Südschottland. Für heute haben wir uns Edinburgh vorgenommen. Es ist nur ca. eine halbe Stunde entfernt, wenn man die Brücke über den Firth of Forth benutzt. Eine Befahrung in nördlicher Richtung kostet übrigens ca. 2,40 DM.

Sehenswert sind die Königliche Ritterstraße, vielleicht das Castle, wir waren nicht drin und ein schönes altes Kaufhaus an der großen Einkaufsstraße. Wer die teuren Parkgebühren sparen möchte, muß allerdings einen größeren Fußmarsch in Kauf nehmen, der dafür mit dem Besuch des Spielzeugmuseum und des Stadtgeschichtlichen Museums belohnt werden kann. Diese Museen sind obendrein auch noch kostenlos.

Die Umgebung und Glasgow

Wir starten zu unserer ersten Autorundfahrt in Schottland. Unser Quartier ist immer noch Kircaldy. Die erste Station ist das kleine Castle in Stirling. Wer sich für Autos interessiert, vor allem für Oldtimer, kann in Doune ins Automuseum gehen, in dem auch der zweitälteste Rolls Royce der Welt steht. Auf Loch Katrine kann man mit dem Dampfboot eine Rundfahrt machen oder einfach nur ein Stückchen am Ufer entlang laufen. Zum Schluß haben wir noch einen kurzen Stop am Loch Lomond gemacht.

An den letzten 2 Tagen haben wir die interessanten Städtchen Culross, Dunfermline, St. Andrews, der Golfmetropole Schottlands, Peebles, Melrose und Kelso besucht. Alle sind verschieden und lohnendswert für einen Besuch.

Glasgow ähnelt straßenmäßig etwas San Francisco. Geprägt von roten Backsteinbauten unterscheidet es sich deutlich von den anderen Städten. Sehenswert sind hier das Transportmuseum, in dem auch Schiffsmodelle von der Titanic und der QE II besichtigt werden können. In der City kann man sehr schön einkaufen. Neben vielen kleinen Geschäften gibt es auch ein neues Einkaufszentrum, sowie eine alte Nobel-Passage.

Die Highlands

Als wichtiges Mitbringsel empfehle Whisky aus einer Distillery, z.B. Glennturret, der beste und älteste Whisky Schottland. Die Mindestlagerung von 3 Jahren wird mit 12 deutlich überschritten. Es gibt auch 18 und 24 Jahre alten Whisky. Aber Achtung ein halber Liter kostete mindestens 50DM. Außerdem gibt es hier eine Besonderheit - Whisky Likör, der sehr gut schmeckt. Natürlich kann man die Distillerie auch besichtigen. Wer es nicht ganz so hochprozentig mag, sollte Orangenmarmelade mit Whisky oder Fudge (Whiskybonbons) kaufen.

Heute geht es hoch in den Norden in die Highlands bis Inverness. Ein Highlight ist das Loch Ness Museum, das Auskunft gibt über die Forschungen nach Nessy. ca. 10km weiter südlich gibt es einen schönen Zeltplatz direkt am Wasser, wo man Nessy genau beobachten kann. Fährt man dann weiter nach Süden hat man noch einen wunderbaren Blick auf den Ben Nevis. Fort William ist auch einen kleinen Besuch wert, z.B. um Fish & Chips zu essen.

Richtung Südwesten nach Wales

Das ist unser letzter Urlaubstag, bevor wir wieder von Folkstone aus nach Hause fahren. Um die Reise mit einem Höhepunkt abzuschließen, machen wir noch einen kleinen Umweg durch Wales zum Snowdon. Die Bahnfahrt auf den Berg war sehr schön, doch leider war oben absoluter Nebel. Bei schönem Wetter hat man bestimmt eine gute Aussicht.

Wegen MKS kann man zz nicht bis auf den Gipfel fahren, aber sehr schön ist auch eine Fahrt mit dem kleinen "Thomas" entlang des Sees von Llanberis, von wo man dann aber auch sehr schön den Gipfel sehen kann.

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